Bei einer Nacktwanderung am Pfingstsonntag mit Horst, erzählte mir mal einer, dass er aus seinem FKK-Verein ausgetreten ist. Grund: Aus finanziellen Gründen gab es einen öffentlichen Badetag im dazugehörigen Schwimmbad. An diesem Tag war Kleidungspflicht.
Ich denke, wenn FKK-Vereine finanziell bankrott sind, dann sollte man sie schließen.
Ein Überleben durch Überalterung der Mitglieder geht nur, wenn man ein modernes und neues Konzept entwickelt. Siehe die Sendung in Arte-TV. Man sollte jüngeren Mitgliedern mit neuen Ideen die Führung in den Vereinen überlassen, wenn vorhanden.
Das Problem mit dem Mitgliederschwund gibt es nicht nur in den FKK-Vereinen.
Ich war lange Zeit im Ortsverein der DLR als zweiter Vorsitzender und hatten auch das Problem, dass immer mehr Mitglieder ausgetreten sind und das war schon vor Jahrzehnten. Bei Einführung von modernen Konzepten für junge Leute stieß ich immer wieder auf Widerstand. Viele Vereine sind konservativ und nicht reformfähig.
Das Problem ist nicht die Überalterung der Mitglieder in den Vereinen, sondern oft sind es die Vorstände, die Neuerungen nur sehr zögerlich zulassen. Inovationen beginnen, diese aber einschlafen lassen. Ein Vorstand der sich nicht grün ist, oder einige Mitglieder im Vorstand die Finaziel mauscheln. und dauernd davon reden das die Beiträge erhöht werden müssen, weil die denken das der Verein ein Wirtschaftsunternehmen ist und Gewinne erwirtschaften wollen.
@Kuma
Ich bin nicht der Ansicht, dass man den Vorstand allein für den Mitgliederschwund verantwortlich machen kann. Schließlich wird der Vorstand von den Mitgliedern gewählt. Zudem werden wichtige Beschlüsse und Vorhaben in den Mitgliederversammlungen gemeinsam abgestimmt.
Natürlich kann es vorkommen, dass bei einer Vorstandswahl nicht der eigene Wunschkandidat gewählt wird und man mit dem neuen Vorstand unzufrieden ist. In diesem Fall steht es jedem frei, den Verein zu verlassen. Die Verantwortung dafür allein dem Vorstand zuzuschreiben, halte ich jedoch für nicht gerechtfertigt.
Mir ist aufgefallen, dass einige FKK-Vereine deutlich stärker mit Mitgliederschwund zu kämpfen haben als andere. Woran das im Einzelnen liegt, lässt sich schwer pauschal sagen. Teilweise dürfte es an den Satzungen liegen, an denen einige langjährige Mitglieder strikt festhalten. Der Vorstand kann zwar gute und zukunftsorientierte Ideen haben, diese bleiben jedoch wirkungslos, wenn sie von den Mitgliedern blockiert werden.
Wir selbst sind kein Vereinsmitglied, mieten jedoch über die gesamte Saison hinweg einen Stellplatz. Für einen Saisonplatz zahlen wir gerne etwas mehr, da wir im Gegenzug nicht zu Arbeitsdiensten verpflichtet sind, aber dennoch zu den meisten Veranstaltungen eingeladen werden.
In den letzten Jahren ist außerdem zu beobachten, dass Vereine, die ihre Regeln etwas lockern, deutlich weniger unter Mitgliederschwund leiden. Dazu zählen beispielsweise eine tolerantere Haltung gegenüber Kinderlärm während der Mittagsruhe, die Nutzung von Spielgeräten oder die Erlaubnis von Hunden.
Unbestritten ist, dass FKK insgesamt rückläufig ist. Gerade deshalb sollte man potenzielle neue Mitglieder nicht durch überholte Regelungen und starre Statuten abschrecken.
Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal braucht es eine Expertenmeinung.
Odo01 hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 10:59
Wir selbst sind kein Vereinsmitglied, mieten jedoch über die gesamte Saison hinweg einen Stellplatz. Für einen Saisonplatz zahlen wir gerne etwas mehr, da wir im Gegenzug nicht zu Arbeitsdiensten verpflichtet sind, aber dennoch zu den meisten Veranstaltungen eingeladen werden.
Und somit nutzt ihr gerne den Verein, Zahlt gerne die Standmiete aber bringt euch selbst nicht in den Verein ein.
Das Geld hilft sicherlich dem Verein.
macht aber keine Gemeinschaftsarbeit, was eigendlich der Sinn eines Vereins ist.
Übrigens der Vorstand wird nicht Jedes Jahr neu gewählt sondern nur alle paar Jahre, und da können Fehlentscheidungen und mangelnde Mitarbeit zwischen Verein und Mitgliedern enormen schaden anrichten. So das es immer weniger Menschen gibt, die gerne ein Amt im Vorstand übernehmen
Ich habe nicht geschrieben, dass der Vorstand jedes Jahr neu gewählt wird. Besteht nicht auch die Möglichkeit, einen Vorstand vorzeitig abzuberufen?
Aktuell mieten wir uns lieber auf einem Vereinsgelände ein. Das bringt dem Verein zusätzliche Einnahmen. An den Arbeitsdiensten nehmen wir kaum teil – das schadet der Gemeinschaft aus meiner Sicht nicht, da wir uns ansonsten, soweit es möglich ist, am Vereinsleben beteiligen. In vielen Vereinen haben auch Mitglieder die Möglichkeit, sich von Arbeitsstunden freizukaufen, ohne dass dies als nachteilig für das Vereinsleben angesehen wird.
In der vergangenen Saison ist mir aufgefallen, dass es Mitglieder gibt, die ich während der gesamten Saison nur ein- oder zweimal gesehen habe, sich jedoch von den Arbeitsdiensten freigekauft haben. Diese Personen blockieren ganzjährig einen Stellplatz, sind aber faktisch kaum anwesend. Mir wurde von jemandem aus dem Verein einmal gesagt, dass solche Stellplätze lediglich für einen günstigen Urlaub genutzt werden. Dabei handelt es sich offenbar nicht um Einzelfälle.
Wir haben im Raum Köln sowie im Umkreis von etwa 50 bis 100 Kilometern nach einem passenden Verein gesucht, bislang jedoch keinen gefunden, in dem Hunde erlaubt sind. Uns bleibt daher nur die Möglichkeit, einen Saisonstellplatz auf einem Gelände zu mieten, auf dem Hunde gestattet sind. In der letzten Saison bedeutete das eine Anfahrt von rund 250 Kilometern, in der kommenden Saison ab März sogar etwa 290 Kilometer. Wir fahren keineswegs jedes Wochenende. Da meine Frau noch berufstätig ist, ist der Urlaub zeitlich begrenzt. In der Regel fahre ich alle zwei bis drei Wochen für etwa eine Woche mit unserem Hund dorthin.
Im vergangenen Jahr hatte ich Kontakt zu einem Vereinsvorstand in unserer Nähe. Dort gibt es freie Stellplätze und man ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Der Vorstand wollte das Thema Hunde bei der nächsten Versammlung erneut zur Diskussion stellen. Später kam jedoch die Rückmeldung, dass sich die Mehrheit weiterhin gegen die Zulassung von Hunden ausgesprochen hat.
Unser Hund ist inzwischen zehn Jahre alt. In etwa fünf bis sechs Jahren wird sich dieses Thema daher vermutlich von selbst erledigen. Dann wird meine Frau allerdings auch im Ruhestand sein – wie es danach weitergeht, ist derzeit noch offen.
Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal braucht es eine Expertenmeinung.
Moin, Odo01.
Hatte ich auch nicht behauptet.
Ich hatte nur darauf hingewiesen das der Vorstand in der Regel Schalten und Walten kann, solange bis es dem geneigten Vereinsmitglied auffällt das dort etwas schief läuft.
Vereins Mitglieder haben leider nicht immer das recht, zu erfahren was beim Vorstand besprochen wurde.
Die einzigen Protokolle die ein Mitglied zu sehen bekommt, sind die, die bei einer Vollversammlung gemacht werden. und dann sind die Wahlen auch schon gelaufen.
Aber bitte keinen weiteren Streit über dieses Thema.
Wenn es dem Verein, mit ihrer Regelung gut geht, ist alles in bester Ordnung.
Moin Kuma,
hier handelt es sich nicht um einen Streit über Vereine, sondern um den Versuch, bestehende Wissenslücken zu schließen – insbesondere bei mir.
Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal braucht es eine Expertenmeinung.
Odo01 hat geschrieben: Mittwoch 31. Dezember 2025, 13:45
Besteht nicht auch die Möglichkeit, einen Vorstand vorzeitig abzuberufen?
Das kann wohl möglich sein, wenn es in der Satzungen hinein geschrieben wurde, das diese Möglichkeit besteht.
Ich Denke/und Glaube, das es in den meisten Vereins-Satzungen nicht verankert wurde.
So das es im allgemeinen nur zu den Neuwahlen kommen kann, nach ablauf der Amtszeit, Tod oder rücktritt des Mitglieds im Vorstand.