Ulrich (NUDARE AUDE) schreibt heute im Newsletter:
Genau das hat Hartmut gemacht.
„Jetzt wollte ich es wissen und bin gestern ins Polizeipräsidium meiner Gegend gegangen. Das erfordert vielleicht Mut, aber ich fand die Frage ganz normal.“
Er steht also am Schalter, schaut den Beamten an und stellt die Frage, die so viele sich nur im Kopf stellen:
„Ist es erlaubt oder verboten, im öffentlichen Wald nackt zu sein?“
Die Antwort kommt ohne Zögern:
„Es ist erlaubt.“
Kein peinliches Lächeln, kein moralischer Zeigefinger. Einfach: „Es ist erlaubt.“
Doch er hakt nach – genau da, wo bei vielen die Angst sitzt:
„Was machen Sie, wenn jemand einen nackten Wanderer anzeigen will?“
Die Antwort des Beamten:
„Dann sehen wir nach, und wenn nichts Anstößiges gemacht wird, gehen wir wieder.“
Was diese kleine Szene zeigt:
In einem Polizeipräsidium, mitten im ganz normalen Behörden-Alltag, passiert etwas Wichtiges:
• Nacktheit wird nicht automatisch als Problem behandelt.
• Entscheidend ist, was du tust, nicht, dass du keine Kleidung trägst.
• Und: Es ist völlig legitim, nackt zu sein.
Das denkt sich mit der Aussage von der Polizei, die bei mir in der Wohnung war.
Horst aus dem anderen Forum (FKK-Freunde) antwortet darauf:
das mit der Polizei haben wir im Taunus (Hessen) auf einer Wanderung auch so erlebt.
Als die Beamten sich vor Ort überzeugt haben, dass es sich bei uns um "harmlose Wanderer" handelt, haben sie uns noch einen schönen Tag gewünscht und sind wieder davon gefahren.
