Gedanken über Nacktheit Naturismus

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Hannes
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Beitrag von Hannes »

Vergleichen kann man es schon, aber man sollte es nicht zusammen in einen
Topf werfen, bzw. hier in ein Glas einschenken! :)

Bier und Wein unterscheiden sich hauptsächlich in
Zutaten, Herstellung und Alkoholgehalt, wobei Wein oft einen höheren Alkoholgehalt (12-15%) hat als Bier (4-6%), aber Kalorien können je nach Sorte und Trinkmenge variieren, wobei Rotwein Antioxidantien bietet und Bier durch Malz/Hopfen komplexere Aromen haben kann, während Wein stärker vom Terroir abhängt.
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hannes hat geschrieben: Donnerstag 18. Dezember 2025, 22:12
Bier und Wein unterscheiden sich hauptsächlich in
Zutaten, Herstellung und Alkoholgehalt, wobei Wein oft einen höheren Alkoholgehalt (12-15%) hat als Bier (4-6%), aber Kalorien können je nach Sorte und Trinkmenge variieren, wobei Rotwein Antioxidantien bietet und Bier durch Malz/Hopfen komplexere Aromen haben kann, während Wein stärker vom Terroir abhängt.
Ja,Ja, der Alkohol. Wir haben alkoholfreier Wein zu Hause. Mein Freund darf wegen manchen Tabletten kein Alkohol trinken.
Aber, bei diesem Wein muss man sich vom typischen Geschmack von einer Rebsorte und dessen Wein verabschieden.
Da ist noch viel Luft nach oben. Sonst trinken wir alkoholfreies Weizenbier. Das schmeckt uns auch gut.
Und Neujahr: :?: Was bleibt uns übrig. Stoßen wir mit alkoholfreien Sekt an. :oops:

Was mich stört, sind noch die Zusatzstoffe von diesen Weinen.
Den haben wir gekauft: https://www.weingut-loeffler.de/Shop/Nu ... 5%29_6464/
Das passt zwar nicht zum Anfangsthema, aber zur Weihnachtszeit und Neujahr kann mal darüber schreiben!
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mowgli
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Beitrag von mowgli »

Bei mir in der Verwandtschaft (Großfamilie) gibt es einige Familien die keinen Alkohol mehr trinken. Dann wird aber auch kein alkolfreie Biere 🍺 oder 🍷 angeboten.
Hat eine Schwägerin mal versucht und ist alles stehen geblieben
gruß
mowgli
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nacktGEtanzt
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Beitrag von nacktGEtanzt »

Erstens denke ich, das nackte CSD-Teilnehmende für eine bunte, vielfältige Gesellschaft demonstrieren, in der auch nackte Menschen akzeptiert werden. Ich freue mich über diese Aktivist*innen. Eigentlich könnten sich Naturist*innen ebenso nackt und vielleicht bunt bemalt, so einem Umzug anschließen. Bei einer WNBR geht es ja auch nicht nur um FKK. Ich weiß nur nicht, was die Veranstaltenden davon halten würden.
Ich habe vor einiger Zeit eine Arbeit gelesen, in der es darum ging, ob Menschen durch mehr Körperbewußtsein mehr Aufmerksamkeit für die leidende Natur entwickeln würde. Es wurde anhand einiger Ideen zu Bewegung und Tanz untersucht. Ich glaube, Anna Halprin war auch dabei. Tatsächlich habe ich schon einige praktische Erfahrungen mit solcher Bewegung in der Natur gemacht, bei der es um eine lauschende Haltung gegenüber dem eigenen Körper, der Natur und anderen Menschen geht. Ich gebe zu, das ist nichts, was Massrn anzieht. Ich finde es aber großartig und nackt sind unsere Sinne deutlich wacher und offener.
Gerade hörte ich, dass Herr Musk sich wenig Sorgen um seine Teslafabriken macht, weil er seine Zukunft im Bau menschenähnlicher Roboter sieht.
Offensichtlich möchte dieser reichste Mann endlich perfekt programmierte Sklaven um sich haben. Man kann solchen Maschinen heute schon eine Menge beibringen. Was kaum gehen wird ist, die Entwicklung eines sich lebendig entwickelnden Körperbewußtseins, eines eigenen Bildes von sich selbst, von seiner Entwicklung und seiner Hoffnungen für die Zukunft.
Wir Menschen sind heute, mehr als vor hundert Jahren, gefordert, uns einer Anpassung an die Art zu denken, wie eine KI, zu widersetzen. Statt mit ihnen zu konkurrieren sollten wir unsere Einzigartigkeit als Lebewesen in den Blick nehmen. Diese Roboter leben nicht. Wir und unsere Nachkommen werden unser Recht, lebendige, vielfältige Menschen sein zu dürfen, verteidigen müssen. Dazu ist es wichtig, uns sehr intensiv als Teil unserer Natur wahrzunehmen, als Teil alles Lebendigen. Unsere Kleidung lebt genausowenig wie eine KI.
Sexualität ist allerdings ein sehr lebendiger Teil von uns. Wir müssen uns nicht von ihr distanzieren. Besser können wir klar machen, dass bloße Nacktheit keine Einladung zu sexuellen Aktivitäten ist, dass wir nicht ständig Sex im Kopf haben, wenn wir ständig nackt sind und dass nackte Menschen, Männer und Frauen, das gleiche Recht auf Achtung und Respekt haben, wie andere in angeblich anständiger Kleidung.
Leider verbinden die meisten Menschen mit Nackheit eben solche Einladung zu sexuellen Übergriffen und/oder auch zu Abwertung, Demütigung und Verachtung. Wenn das mit Sexualisierung gemeint ist, kann ich diesen Begriff tolerieren. Sexualität ist etwas Gutes und wir sollten uns dagegen wehren, dass sie mit Sünde, Verachtung oder etwas anderem negativem verbunden wird. Möglichst alle Menschen sollten ihre eigene Sexualität als etwas Schönes kennenlernen dürfen und lernen, zu entscheiden und deutlich zu äußern, was sie wollen und was nicht. Alle sollten wissen, dass nur erlaubt ist, was so deutlich mitgeteilt wird, sonst nichts.
Das alles ist mir beim Lesen eurer Beiträge in den Sinn gekommen.
svench
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Beitrag von svench »

Hallo,
leider wird die Natürliche Nackheit in der Öffentlichkeit zu oft Sexualisiert oder Angenommen oder man hat Vorurteile. Was man Praktiziert entscheidet jeder selber, weil FKK, Naturismus, Nudismus verschiedene Werte besitzen, aber alle Arten nicht Sexuelle Motiviert sind. Und es stimmt, in Berlin ist man an einigen Orte / Gebiete sehr Tolerant . "Schnurz Piepe " ist das, oder "Dat is Berlin" ,wen jemand Nackt unterwegs ist. ( Einfach Nackt ohne Sexuelle Handlungen oder extremes Präsentieren ") Ich bezeichne mich als Nudist , weil ich die Natürliche Nackheit in der Öffentlichkeit Praktiziere, wo es geht und passt. Am CSD bin ich Nackt, trage nur Schuhe und Rucksack. Es ist eine Demonstration und Politische Forderungen ,die ich unterstütze. Auf die Frage " Warum bist du Nackt " " Auch ich werde Diskriminiert und ausgegrenzt, als Nackt Aktivist" war meine Antwort. Ich hoffe einfach, das mit dem Praktizieren , die Vorurteil abgebaut werden, es mehr Geduldet wird, und Nachahmer gibt. Schon bei Positiv eingestellten FKK / Nudismus Anhänger, gehen die Meinungen darüber auseinander , wenn man sich dazu bekennt , mal Nackt auf Strassen , Plätze und Wanderwege unterwegs ist.
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

nacktGEtanzt hat geschrieben: Samstag 3. Januar 2026, 01:09
Sexualität ist allerdings ein sehr lebendiger Teil von uns. Wir müssen uns nicht von ihr distanzieren. Besser können wir klar machen, dass bloße Nacktheit keine Einladung zu sexuellen Aktivitäten ist, dass wir nicht ständig Sex im Kopf haben, wenn wir ständig nackt sind und dass nackte Menschen, Männer und Frauen, das gleiche Recht auf Achtung und Respekt haben, wie andere in angeblich anständiger Kleidung.
Leider verbinden die meisten Menschen mit Nackheit eben solche Einladung zu sexuellen Übergriffen und/oder auch zu Abwertung, Demütigung und Verachtung. Wenn das mit Sexualisierung gemeint ist, kann ich diesen Begriff tolerieren. Sexualität ist etwas Gutes und wir sollten uns dagegen wehren, dass sie mit Sünde, Verachtung oder etwas anderem negativem verbunden wird. Möglichst alle Menschen sollten ihre eigene Sexualität als etwas Schönes kennenlernen dürfen und lernen, zu entscheiden und deutlich zu äußern, was sie wollen und was nicht. Alle sollten wissen, dass nur erlaubt ist, was so deutlich mitgeteilt wird, sonst nichts.
Das alles ist mir beim Lesen eurer Beiträge in den Sinn gekommen.
Beim durchstöbern mit Google im Internet fand ich das. Menschen mit Gymnophobie. Von denen kann man keine Toleranz erwarten.
Es sind kranke Menschen, die sich von der Natur und sich selbst abgewandt haben sich nicht mehr wie die Natur sie erschaffen hat ertragen können. Beim lesen der schrecklichen Kommentare, wurde es mir ganz komisch. Oder tuen mir die Menschen leid? Ich weis es nicht.

https://www.reddit.com/r/asexuality/com ... ing/?tl=de
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hallo svench,
Es gibt tatsächlich eine ganze Reihe von FKKlern und Nudisten die öffentliche Nacktheit ablehnen.
Wenn ich die Leute mal darauf anspreche mal mitzuwandern, dann kommt meisten dieselbe Argumentation „ich will meine Nacktheit nicht anderen aufdrängen“ Meistens ist das eine Ausrede.
Man hat Angst vor Begegnungen und einer Anzeige. Auch dann, wenn sie in einer Gruppe mitlaufen. Oder das Schamgefühl ist zu groß.
An unserem Baggersee wollte ich mal einen ermutigen mit mir mitzulaufen und gab ihm Informationsmaterial vom GNG und Flyer von Natury. Es kam dieselbe Ausrede, wie beschrieben,
obwohl er vom Schutzdeich von den Leuten gesehen wird.
Wer mit Horst zu Pfingsten mitläuft, wird wissen, dass wir auch mal auf oder an der Straße nackt laufen und normal ist.
Für manchen war das an einer Pfingstwanderung im Spessart zu viel Öffentlichkeit und das Schamgefühl war zu groß. Zwei sind vor der Wanderung gleich wieder weggefahren, als sie erfuhren wo wir laufen. Und einer ist kurz vor dem Ende verschwunden. Wir laufen auf normalen Wandrundwegen. Mache Wanderwege gehen auch mal auf der Straße weiter. So wie hier:
.
2010.05.23.Rothaargebirge04.jpg
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Beitrag von Naturi »

Natürlich kann es sein, dass der eine oder andere sich überfordert fühlt
und trotz Anmeldung nochmal ausschert.
Aber so wie man auf vorigem Bild sieht haben doch so viele teilgenommen
um auf den einen oder anderen auch verzichten zu können.
Der Horst hat sich sicher über die zahlreiche Teilnahmen gefreut.
Nacktheit und Natürlichkeit sind sehr enge Verwandte!
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Beitrag von Bonzodiab »

Das mag überfordert sein,doch ich denke das man sich wenigstens aus der Gruppe abmelden sollte.
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hallo Naturi,
diese Wanderung auf dem Bild ist schon etwas länger, siehe Datum, hier wollte ich damit zeigen, in Bezug von "svench", dass man auch auf der Straße laufen muss.
Zudem wussten wir durch die Vorankündigung, dass der WDR eine Doku von uns drehen wollte. Hier sind dann alle mitgelaufen.
.
Naturistenwanderung Rothaargebirge 23-5-10 (33).JPG
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