Eure "FKK-Bucketlist": Was möchtet ihr noch nackt erleben?

benny
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Beitrag von benny »

Dieses Jahr an den WNT teilnehmen.
Nahpets
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Beitrag von Nahpets »

Ich würde gerne mal an einer Körperkunst-Installation teilnehmen (https://www.spencertunick.com/) und mich mal als Leinwand für ein bodypainting zur Verfügung stellen wollen.
Get naked and relax
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hannes hat geschrieben: Donnerstag 20. Februar 2025, 01:18 Warum ist es kaum möglich, Nacktheit nur als Weglassen der Bekleidung zu sehen?

Das geht in den meisten Gesellschaften nicht!
Alleine das natürliche nackte Aussehen eines nackten Menschen, können viele nicht ertragen.
Wie sich einer mal aufregte, postete ich hier im Forum.
Über Jahrhunderte haben die religiösen Intuitionen gepredigt, dass Keuschheit und Scham zum Glauben gehört um die Menschen in ihrem Glauben zu stärken und an die religiösen Intuitionen zu binden.
Das ist in uns tief verwurzelt.
So möchte ich mal überspitzt behaupten:
Wie wir dem Wolf zum Mops gemacht haben, so haben wir uns den Scham oder auch Fremdscham angezüchtet.
Ein Instinkt, der viele Menschen zwingt, sich hinter Kleidung zu verstecken. Man bedenke, dass hat nichts mit Rationalität oder Logisches denken zu tun und geht durch die ganze Gesellschaft. Und deshalb können mache nicht verstehen, warum wir nackt Wandern und vieles mehr nackt machen.

"Was möchtet ihr noch nackt erleben?"
Muss ich mal kurz nachdenken....., Ich Laufe schon sehr öffentlich nackt herum, was kann man da noch machen?
Im Sommer überhaupt keine Kleidung tragen, egal wo. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
So mache ich das Beste daraus und lote Neues aus.
Odo01
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Beitrag von Odo01 »

Schon allein die Möglichkeit, das auch nackt tun zu dürfen, was ich sonst nur bekleidet mache, empfinde ich als befreiend.
Ich denke, in zwei bis drei Generationen wird die Kirche nicht mehr denselben Einfluss haben, den sie heute noch ausübt.
Allerdings bin ich mir sicher, dass ich diese Veränderung selbst nicht mehr erleben werde.
Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal braucht es eine Expertenmeinung.
Camper
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Beitrag von Camper »

Zu FKK im traditionellen Sinne gehört ja auch für seinen Körper und seine Gesundheit zu sorgen. Durch meine Liebe zum Laufen langer Strecken habe ich theoretisch mein Idealgewicht. Aber noch sinnvoller wäre es an der Körperkomposition zu arbeiten. D.h. bei gleichbleibendem Gewicht Muskelanteil auf- und Fett abzubauen.
Neben materiellen bzw. Reisewünschen ist dies mein primärer Punkt :-)
Konrad R.
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Beitrag von Konrad R. »

Odo01 hat geschrieben: Samstag 26. Juli 2025, 08:57 Ich denke, in zwei bis drei Generationen wird die Kirche nicht mehr denselben Einfluss haben, den sie heute noch ausübt.
Wer ist "die" Kirche? Die Evangelische hat nichts gegen Nacktsein und die Ansicht der kath. Kirche darüber wird gerne mal pauschal falsch interpretiert.

Zitate v. Papst Johannes Paul II.:
„Da er von Gott geschaffen ist, kann der menschliche Körper nackt und unbedeckt bleiben und bewahrt doch unberührt seinen Glanz und seine Schönheit.“
und
„Sexuelle Schamhaftigkeit kann also nicht einfach mit der Verwendung von Kleidung gleichgesetzt werden, noch Schamlosigkeit mit dem Fehlen von Kleidung und totaler oder teilweiser Nacktheit des Leibes. Die Nacktheit als solche ist nicht mit der Schamlosigkeit des Leibes gleichzusetzen.“

Also bitte nicht die Nacktheit mit der Einstellung zu sexuellem verwechseln.
I.ü.:
In Deutschland war die FKK in den neunzehnsiebziger Jahren schon mal mehr verbreitet, und auch später entsprechende Angebote in Thermen etc.. Das alles ging trotz eines deutlichen Rückgangs des kirchlichen Einflusses zurück.

Sorry, für die Abweichung vom Thema, aber mir ist die Klarstellung wichtig.
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Naturi
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Beitrag von Naturi »

Ich würde auf die Bucketlist setzen:

Die Möglichkeit in Bayern auf einem speziell angelegten
Nacktwanderweg im z.B. Naturpark Westliche Wälder
meinem Hobby nachzugehen, natürlich zu sein
und beim Nacktwandern über die vorhandene Toleranz meiner
bayerischen Mitmenschen nachzudenken.
Es gibt hier noch keinen, aber vielleicht irgendwann doch einmal.
Nacktheit und Natürlichkeit sind sehr enge Verwandte!
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Hannes
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Beitrag von Hannes »

MichaelNaturist hat geschrieben: Samstag 26. Juli 2025, 07:22 ...Über Jahrhunderte haben die religiösen Intuitionen gepredigt, dass Keuschheit und Scham
zum Glauben gehört um die Menschen in ihrem Glauben zu stärken
und an die religiösen Intuitionen zu binden...
Dazu fällt mir ein: Auch das Liebeskonzept von Platon baute ursprünglich auf den Eros, also
auf die körperliche erotische und sexuelle Liebe auf.
Diese hat er als Grundstein für eine spätere geistig-seelische Liebe angesehen.
Ein paar Jahrhunderte später, nicht zuletzt unter dem Einfluss der Kirche, hat man das körperliche
aus der platonischen Liebe entfernt und nur noch über die geistige Liebe zwischen Mann
und Frau gesprochen - auch weil bei Platon immer eine gewisse Homoerotik mitschwang,
die sich schwer mit christlicher Schwulenphobie vereinbaren ließ.

Also Eros weg, Platon kastriert.(Quelle: Jo Schück "Nackt im Hotel - Wie Freundschaft der Liebe den Rang abläuft")
Heute heißt platonisch bei uns deshalb immernoch: Liebe ohne Sex.

Und jetzt zurück zum Thema: ich würde gerne mal ein nacktes Rock-Konzert erleben.
Da sollten dann aber auch wirklich Alle die Hüllen fallen lassen!
Konrad R.
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Beitrag von Konrad R. »

Eine stark verkürzte, simplifizierte Argumentation ;)
Aus Wikipedia "Platonische Liebe":
"Alle Liebesverhältnisse, die in Platons Dialogen geschildert werden, sind homoerotischer Art. Solche Beziehungen galten als selbstverständlich und wurden unbefangen diskutiert. Problematisiert wurde jedoch der gleichgeschlechtliche sexuelle Vollzug. Platon missbilligte ihn zum einen, weil er ihn für naturwidrig hielt, zum anderen, weil er den Hedonismus generell verwarf und eine Fixierung auf körperliche Begierden als verfehlt und eines Philosophen unwürdig betrachtete. Daher kommt in seinem Aufstiegsmodell die Sexualität nicht vor."
Näher Interessierten sei die Lektüre des o.g. Artikel empfohlen.
Nudehiker
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Beitrag von Nudehiker »

Am WE hatte ich wieder einmal das Gefühl, dass das Tragen von Kleidung in der sommerlichen Jahreszeit falsch sei. Erleben möchte ich einmal das Gefühl bei den alltäglichen Interaktionen; dass es nicht von Interesse ist, ob ich Kleidung trage; alles ist optional: Tatoos, Genderfluid, Religionen, Job, Interessen, Hobbies. - Ich kaufe ein, ich rede mit Menschen, ich bin beim Friseur, ich macge Urlaub, ich bin im Büro: nackt.
Weg mit der textilen Selbstdarstellung.
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