Ängste beim Nacktsein

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Selbstmaccher
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Beitrag von Selbstmaccher »

Hanna hat geschrieben: Mittwoch 10. August 2022, 12:32 Gibt es Situationen oder Orte die ihr meidet, aufgrund von Ängsten?

Mir fällt das besonders beim Thema Schwimmen in Gewässern auf, denn ich habe echt wahnsinnige Angst vor langen Pflanzen (nicht Algen) im Wasser, die noch am Boden wachsen😅 ................... Ein bisschen schräg, aber nichts zu machen 😄

Wovor scheut ihr euch?
Es ist unangenehm wenn die Wasserpflanzen beim schwimmen am Bauch und anderswo kitzeln. Ich war in Söllnitz in Sachsen-Anhalt baden. Da war ich zu weit an das bewachsenes Ufer gekommen. Erstmal ein Schreck und die Warnung aus Kinderzeiten an die bösen Schlingpflanzen. Dann ganz ruhig Richtung Seemitte und alles war wieder gut.
Die Enten auf dem See haben da bestimmt weniger Ängste als wir Menschen.
Beim nächsten Pflanzenkontakt einfach ruhig bleiben und nicht nach unten strampeln.
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Beitrag von MXU550i »

Mizunomen hat geschrieben: Samstag 18. Januar 2025, 18:37 Es wurde schon oft gesagt und geschrieben. Man muss wirklich nicht überall und ständig nackt sein. Diese Notwendigkeit besteht nicht.
Da gebe ich dir durchaus Recht...
Aber in manchen Situationen finde ich es auch unnötig, sich anziehen zu müssen...
Servus miteinander :mrgreen:
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hanna hat geschrieben: Mittwoch 10. August 2022, 12:32 Gibt es Situationen oder Orte die ihr meidet, aufgrund von Ängsten?

Mir fällt das besonders beim Thema Schwimmen in Gewässern auf, denn ich habe echt wahnsinnige Angst vor langen Pflanzen (nicht Algen) im Wasser, die noch am Boden wachsen😅 Das geht soweit, dass ich einfach nicht reingehen kann, wenn ich weiß es könnte sein, dass ich damit in Berührung komme (besonders eben nackt) oder ich beeile mich das Wasser zu verlassen, wenn sie mir erst auffallen, wenn ich schon drin bin. Ich kriege Panik und kann dann auch nicht mehr richtig schwimmen, was natürlich nicht so klasse ist.

Bei langanhaltend warmen Temperaturen bin ich daher, außer im Meer, deutlich seltener in Gewässern Seen oder Flüssen, als zu kühleren Zeiten, da hier die Pflanzen kürzer oder gar nicht vorhanden sind. Ein bisschen schräg, aber nichts zu machen 😄

Wovor scheut ihr euch?
Wasserpest kann meterlang werden und kratz bei Berührung unangenehm.
Komme ich in sowas rein, dann lege ich mich auf dem Rücken, dann verheddert man sich nicht mit den Armen mit den Pflanzen.
https://www.br.de/radio/bayern1/unterwa ... n-100.html
.
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Beitrag von MichaelNaturist »

Angst beim nackt sein? Gute Frage.
Wer meine Beiträge und Bilder kennt, weiß das ich nicht viel Angst beim nackt sein habe.
Ich mache das seit meiner Kindheit.
Angst hatte ich mal als ich bei einer Nacktwanderung im Wald vom Gewitter überrascht wurde.
Angst wäre falsch, in manchen Situationen wäre nervös richtiger.
Als Beispiel war ich nackt auf dem Mittelaltermarkt und das bei den vielen Menschen war ich in einem Trog nackt baden. (Bild im Forum)
Es gibt Situationen, ich weiß nicht warum, dann bin ich etwas aufgeregt, wenn ich öffentlich nackt bin. Ansonsten ist mir egal, was die Leute von mir denken.
Nervosität beim nackt sein kann gut sein. Man wiegt ab, wie weit man gehen kann.
Läuft aber die Angst mit, dann macht das nackte Laufen keinen Spaß. Dann bleibt man lieber angezogen.
Ich möchte so lange es geht auf Kleidung verzichten, dazu gehört eben Nervosität aber keine Angst.
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Hannes
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Beitrag von Hannes »

@MichaelNaturist
du schreibst: man wiegt ab, wie weit man (beim Nacktsein) gehen kann...
Wie meinst du das?
Man kann doch nur soweit gehen, dass man sich seiner Klamotten entledigt und einfach
losgeht! Oder gibt es noch weitere Möglichkeiten beim Nacktwandern?

Ansonsten stimme ich dir zu, eine gewisse Nervosität, also eine innere Unruhe kann
schon mal beim Nacktwandern in der Öffentlichkeit aufkommen,
sollte aber nicht permanent als Begleiter dabeisein. Denn eigentlich machen wir es doch auch
deshalb, um "runterzukommen".
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MichaelNaturist
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Beitrag von MichaelNaturist »

Hannes hat geschrieben: Freitag 25. April 2025, 00:39 @MichaelNaturist
du schreibst: man wiegt ab, wie weit man (beim Nacktsein) gehen kann...
Wie meinst du das?
Man kann doch nur soweit gehen, dass man sich seiner Klamotten entledigt und einfach
losgeht! Oder gibt es noch weitere Möglichkeiten beim Nacktwandern?

Ansonsten stimme ich dir zu, eine gewisse Nervosität, also eine innere Unruhe kann
schon mal beim Nacktwandern in der Öffentlichkeit aufkommen,
sollte aber nicht permanent als Begleiter dabeisein. Denn eigentlich machen wir es doch auch
deshalb, um "runterzukommen".
Ich meine damit: Geht lt. Wanderkarte der Weg durch den Ort, wie lange und wie lange geht der Weg an einer belebten Straße entlang.
Bei einer Wanderung im Lahn-Dill-Kreis mit Horst mussten wir einen kurzen Weg durch die Siedlung laufen. Können wir so weit gehen, dass wir nackt da durchlaufen oder nicht. Einige hatten Angst und zogen sich was an andere und ich blieben nackt.
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Hannes
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Beitrag von Hannes »

jetzt habe ich dich verstanden, mit "wie weit man gehen kann" meinst du es wortwörtlich.
Also; wann kommt der Zeitpunkt, die Situation, bei dem/in der ich mir lieber etwas anziehe,
oder vorhalte...
Ich glaube in der Gruppe wäre ich mutiger, alleine nicht so.
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Beitrag von Robin »

Hallo,

wie schon viele hier vor mir,schwingt bei mir immer die Angst des Verlust von persönlichem Eigentum mit.
Da ich meist allein am FKK bin und somit auch niemand aufpassen könnte,habe ich immer einen Blick auf mein Zeug,wenn ich im Wasser bin.

Ich such mir deshalb immer ein Plätzchen,wo dir mir am vertrauenerweckensten FKKler sind.
Von Natur aus,sind wir alle nackt.
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Beitrag von Nudehiker »

Jeder Mensch hat doch ein individuelles Schutzbedürfnis; gerade bei der noch - manchmal unklaren - Lage der öffentlichen (oder halböffentlichen, wie beim Nacktwandern) Nacktheit, schwingt auch bei mir eine unterschwellige Achtungshalrung mit. Da die Wanderwege in DE überwiegend nicht explizit auch für Nackwanderungen offen sind; weiss man um die Reaktionen der (textil) einen entgegenkommenden Wandersleut' mitnichten ihre Einstellung zur FKK.
Klar, es ist - zumindest bei mir - ein bewusster Akt, dass ich mir sagen, entspannt dich, lächle, sei freundlich, kläre ggf. auf.
Es liegt mir, wie den meisten Nacktwanderern, sehr feen, durch meine Nacktheit zu provozieren; ich möchte idealerweise einfach nur wandern, eben nackt.
Doch das Bedürfnis der Unversehrtheit, der Verletzlichkeit, der "Ordnungswidrigkeit" läuft ja stets mit und erzeugt dieses Achtungsgefühl - zumindest wenn man alleine durch Wald und Flur wandert.

Die schönsten Erlebnisse waren dennoch bei mir, dass man alles, ausser eben die Wanderschuhe) im Auto, in der Fahradbox läßt und losgeht. Da kann man auch nichts verlieren und ohne Aufwand auch nichts geklaut werden.
Das Wissen, kein Kleidungsbackup zu haben, stärkt IMO schön das mentale Bewusstsein Begegnungen selbstbewusst zu meistern.
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